wichtig und richtig

Wasser, unser wichtigstes Gut – 2 – Wasser sparen

Wasserglas - Kopie

Trinkwasser ist sehr kostbar und nur begrenzt vorhanden. Zwar bedeckt Wasser 71 Prozent der Erde, aber nur ca. 3,5 Prozent davon sind Trinkwasser. Wasser- und Trinkwasserknappheit entwickeln sich inzwischen auch in Europa zu einem Problem. Der  bewusste und sparsame Umgang mit Wasser ist deshalb für alle ein Muss.

Jeder Mensch in Deutschland verbraucht gut 120 Liter Wasser pro Tag. Nur 3 Liter  davon braucht er zum Kochen und Trinken. Der durchshcnittliche Haushaltswasserverbrauch ist in Deutschland in den letzten Jahren gesunken. Aber in Hotels ist der Wasserverbrauch bis zu fünf mal so groß wie in privaten Haushalten.[1] Also bitte nicht nur zu Hause sparen, sondern auch „auswärts“.

Hier sind unsere Wasserspartipps.

drinnen

  • duschen statt baden
  • möglichst Duschkopf mit Sparfunktion benutzen
  • möglichst Einhebelmischer benutzen oder
  • Durchlaufbegrenzer (Sparperlator) in Wasserhähne einbauen
  • während des Einseifens, Shampoonierens, Zähneputzens Wasser abstellen
  • Start- Stopp-Taste bei der Toilettenspülung nutzen
  • ggf. alten Spülkasten mit Spülstopp nachrüsten
  • tropft mal Wasser aus Dusche oder Hahn, Dichtungen prüfen und ggf. ersetzen
  • Waschmaschine immer mit zum Programm passender Höchstbeladung laufen lassen,
  • Geschirrspüler immer voll beladen laufen lassen
  • Geschirr weder von Hand noch in der Maschine vorspülen
  • Gemüse und Obst über Schüssel abwaschen, Wasser zum Blumengießen nutzen
  • Wenn möglich, Regenwasser nutzen

draußen

  • Blumengießen und Gartenbewässerung mit Regenwasser. Das Aufstellen einer Regentonne kann jährlich bis zu 1000 Liter Wasser sparen.
  • Weniger Rasen mähen. Ein kurzer Rasen trocknet schnell aus. Ein längerer Rasen hält die Feuchtigkeit zurück.
  • Auf das Bewässern des Rasens verzichten. Ein trockener Rasen erholt sich nach einer Trockenperiode von ganz allein.
  • Pflanzen erst bei Einbruch der Dämmerung gießen.
  • Falls vorhanden: Auto möglichst selten und nur in Waschanlage waschen.

Wer ein Haus baut oder saniert, sollte sich vorab über die Möglichkeiten der Nutzung von Regenwasser informieren, zum Beispiel hier und hier.

Aber die Kehrseite der Medaille ist,

dass wenn zu wenig Wasser verbraucht wird, das auch negative Folgen haben kann:

  • So fließt das Trinkwasser zum Teil  zu langsam durch die Rohre und es kann dadurch zu Keimbildungen kommen. War man verreist, sollte man erst einmal alle Wasserhähne aufdrehen und das Wasser so lange laufen lassen, bis das warme abgestandene Wasser abgelaufen ist und nur noch kaltes Wasser herausläuft. Das abgestandene Wasser kann man ggf. Auffangen und für seine Topf-, Balkon- und Gartenpflanzen benutzen.
  • Stehendes Wasser kann die Rohre beschädigen.
  • Spült zu wenig Abwasser  die Kanalisation, dann bilden sich dort Ablagerungen, die zu Gestank und  Schäden führen können. Vielleicht ist der „Londoner Fettberg“ noch in Erinnerung.
  • Wird zu wenig Grundwasser entnommen, dann steigt vielerorts der Grundwasserspiegel entsprechend an. Das hat negative Auswirkungen uaf die Bebauung dort und macht einen Neubau mit Keller um ein Vielfaches teurer.

[1] Jehle, Christoph: Wasser Gewinnung – Nutzung – Entsorgung, Heidelberg 2007, S. 9

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